„TOYL – Time Of Your Life e.V.“

Die Gesellschaft der deutsch-chinesischen Kommunikation und Zusammenarbeit hat das Ziel, die Jahrtausende alten Kulturen Europas und Chinas zusammen zu führen.

Dies geschieht über gesellschaftliche, persönliche und wirtschaftliche Kontakte.

Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen, Unternehmen oder Vereinigungen entsteht durch „TOYL“ ein internationales Netzwerk, um neue Kontakte zwischen Europa, Deutschland und China zu knüpfen und dauerhaft zu erhalten.

Der Verein bringt den Mitgliedern dauerhaft drei Bereiche, die den Mitgliedern in Deutschland Vorteile bringen:

  1. Dienstleistungen zur Unterstützung des privaten und beruflichen Lebens
  2. Regelmäßige Informationen über externe Veranstaltungen und Durchführung eigener Veranstaltungen
  3. Die Membercard wird in Zukunft finanzielle Vorteile bei verschiedenen Unternehmen ermöglichen

Im Einzelnen:

1. Dienstleistungen im Privatleben und Beruf:

Hilfestellung bei:

  • Sprachproblemen
  • Verträgen und Versicherungen (Mietverträge, Krankenkasse, Handy, …)
  • Wohnungssuche
  • Notfallsituationen
  • Job- und Praktikumssuche
  • Karriereberatung (Firmengründung, Ausbildung, Studium, …)
  • Integration in bestehende Netzwerke
  • Herstellung von Kontakten zu deutschen Unternehmen und Institutionen
  • Einkauf von z.B. Luxusgütern

Unterstützung im Umgang mit Behörden und Staat:

  • Visa / Aufenthaltsgenehmigung
  • Zoll- / Einreiseprobleme
  • Behördengänge
  • Vermittlung bei Firmengründungen (Notar, Anmeldung IHK, Handelsregister, Marketing, …)
  • Herstellung von Kontakten, um Verwandte nach D einzuladen

2. Regelmäßige Informationen über Veranstaltungen und Durchführung eigener Veranstaltungen:

  • Regelmäßige Party- und Veranstaltungsübersicht
  • Monatlicher „Jour Fix“
  • Tagesausflüge
  • Vorträge
  • Eigene Partys organisieren
  • Gemeinsame Reisen
  • Unterstützung bei Sport- und Fitnessangeboten
  • Essen und Trinken

Kontakt China

Genau wie Europa und insbesondere Deutschland hat China eine lange und traditionsreiche Geschichte.

Doch über Jahrtausende hinweg hatten diese beiden Kulturen wenig miteinander zu tun. Im Gegenteil. Sowohl Sprache und Schrift wie auch Wirtschaftssystem und Ideologie waren und sind bis heute weit voneinander entfernt.

Seit einigen Jahren beginnen sich nun Kulturen und Systeme anzunähern

Nur durch gegenseitiges Verständnis wird es uns gelingen, in Zukunft vertrauensvoll zusammen zu arbeiten und die kulturellen und sprachlichen Hindernisse zu überwinden – als  Bindeglied zwischen der chinesischen und europäischen Kultur.

Die Zeit ist reif

Deutschland öffnet immer mehr seine Tore für Menschen anderer Nationen. Die Ursachen dieser Entwicklung liegen in der stagnierenden bzw. sinkenden Bevölkerungszahl und der gleichzeitig wachsenden Wirtschaftskraft.

Mit weltweiten Werbeaktionen wirbt Deutschland entsprechend um Fachkräfte und lockt mit großer Wirtschaftskraft, sauberer Natur, schönen Landschaften, einem angenehmen Klima, nahezu perfektem und bezahlbarem Wohnraum und einer guten Verkehrsanbindung mitten in Europa.

Kurz gesagt: mit idealen Voraussetzungen, um hier zu leben, zu arbeiten und zu investieren.

TOYL hilft entsprechend deutschen und chinesischen Mitgliedern bei vielen binationalen Themen:

  • Unterstützung bei der Gründung von Unternehmen in Deutschland/Europa
  • Hilfe bei Arbeitsaufenthalten und Eingliederung
  • Vermittlung und Durchführung von Schulungen, Lehrgängen und (Berufs-) Ausbildungen junger Chinesen innerhalb des dualen Systems in Deutschland
  • Vermittlung von Studiengängen an verschiedenen deutschen Universitäten und Hochschulen
  • Unterstützung und Wissenstransfer zwischen deutschen Unternehmen bezüglich des chinesischen Marktes (mehrsprachig)
  • Vermittlung von Immobilen im deutschsprachigen Raum an chinesische Käufer
  • Mehrsprachige Consultingtätigkeit (deutsch, französisch, englisch, chinesisch, kantonesisch)

Geschäfte machen in Europa

Neben den meist staatlich geführten Gigaunternehmen rückt Europa insbesondere auch für große und mittelständische chinesische Unternehmen immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses.

Für dieses Engagement chinesischer Unternehmen in Europa sprechen verschiedene Beweggründe:

  • Geldanlage im Ausland. Durch die Vorgaben des chinesischen Staates sind private und gewerbliche Besitztümer für Chinesen nur für begrenzte Zeit möglich. Das Ausland bietet entsprechend eine Chance.
  • Stabiles wirtschaftliches und politisches System in Europa
  • Neue Märkte für chinesische Waren in Europa
  • Großes Interesse an europäischen Waren für den chinesischen Markt
  • Imagegewinn durch eine deutsche/europäische Dependance
  • Umwelt und Natur in Europa in Takt – im Gegensatz zu China
  • Duale Berufsausbildung und Studiengänge in Europa haben ein hohes Ansehen
  • Die Zukunft ihrer Kinder sehen Chinesen in „sauberer Natur“
  • Europa und die westliche Kultur durch Reisen kennen lernen

Bereits heute bestehen viele Kontakte zwischen westlichen und chinesischen Handelspartnern, aber durch die kulturellen Unterschiede führt nur ein Bruchteil der Gespräche tatsächlich zum Erfolg.

TOYL ist entsprechend auf die Bedürnnisse beider Länder bzw. Kontinente ausgerichtet – und soll Vertrauen schaffen.

Die kulturellen Unterschiede zwischen Chinesen und Europäern sind enorm.

Die Brücke zu schlagen und damit das interkulturelle Verständnis zur persönlichen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu fördern, ist eines der herausragenden Ziele von TOYL.

Dabei bürgen deutsche und chinesische Fachleute und Partner für den professionellen Umgang in Wirtschaft, Kultur, Medien und Politik.

Chinesen auf Einkaufstour

In China hat sich ein großer, wohlhabender Mittelstand gebildet, der vornehmlich aus schnell wachsenden mittelständischen Unternehmern besteht. Das dadurch entstehende Vermögen wurde bisher meist in Immobilien in China investiert. Auf Grund der strengen Gesetzeslage in China, ist es in manchen Regionen nur gestattet, maximal zwei Immobilien zu kaufen. Diese Immobilien sind zudem nur bedingt vererbbar. Daher suchen chinesische Investoren nun verstärkt nach Möglichkeiten, ihr Vermögen im Ausland zu investieren.

Derzeit waren insbesondere Nordamerika , England oder Australien Ziel chinesischer Investitionen. Europa und insbesondere Deutschland stehen aber aufgrund der gesunden Wirtschaftsstruktur, des verlässlichen politischen Systems, der deutschen Mentalität und des Wohlstandes immer höher im Kurs in China.

Auch die Bundesregierung setzt deutliche Zeichen im Umgang mit China. Seit Januar 2014 haben  chinesische Unternehmen in Deutschland eine eigene Vertretung. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und der chinesische Botschafter Shi Mingde eröffneten in Berlin die erste bundesweit agierende chinesische Handelskammer. Die Einrichtung ist nicht nur in Deutschland einmalig, sie ist Chinas erste offizielle Handelskammer in ganz Europa. Wirtschaftsminister Gabriel wertete die Gründung als “gutes Signal, dass sich chinesische Unternehmen hier langfristig engagieren wollen”. Chinesische Investitionen, die in Deutschland Wachstum und Arbeitsplätze schaffen würden, seien hoch willkommen. Aufgabe der Einrichtung werde es auch sein, das chinesische Engagement in Deutschland “präsenter zu machen” und Skepsis in der Bevölkerung zu zerstreuen.

Trotz dieser bereits sehr aktiven Handelskontakte und großer Bemühungen der deutschen Regierung und entsprechend vieler Chinareisen u.a. von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nach wie vor die Skepsis der deutschen Bevölkerung und natürlich auch der deutschen Unternehmen gegenüber Chinesen zu spüren. Mit dem Ruf der „Kopierer“ und „Produktpiraten“ haben Chinas Unternehmen kein leichtes Spiel auf der Suche nach Beteiligungen und Investitionen. Doch vieles ändert sich nach und nach. Chinesische Unternehmen haben ein neues Motto: „Kopieren alleine reicht nicht. Um besser zu werden müssen wir kooperieren “. Diese neue Grundhaltung basiert auf Respekt und Anerkennung. Insbesondere Deutschland genießt auf verschiedenen Gebieten hohes Ansehen in China. Neben dem deutschen Qualitätsversprechen „Made in Germany“, den Tugenden wie Fleiß, Ordnung, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit zeigen sich die potentiellen Käufer aus Fernost mittlerweile sogar für die „weichen“ Erfolgsfaktoren wie Mitbestimmung der Mitarbeiter, Motivation und sogar Gewerkschaftsarbeit offen. China will lernen. Bei vielen von Chinesen übernommenen Unternehmen in Deutschland folgte auf die anfängliche Skepsis meist eine zufriedene und erfolgreiche Zusammenarbeit.